Kraftschöpfung

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Mobbing - Stress - Burnout

Psychosoziale Risiken sind Risiken für Gesundheitsbeeinträchtigungen wie beispielsweise Stress und Mobbing, die aufgrund von Einflüssen aus dem beruflichen Umfeld auf die Psyche entstehen. Dabei handelt es sich vor allem um ungünstige Merkmale der Arbeits- und Organisationsgestaltung sowie der sozialen Beziehungen und räumlichen Kontexte. Konkret wird unterschieden zwischen:

• Beeinträchtigung der persönlichen Integrität durch psychosoziale Belästigungen wie beispielsweise          Mobbing, sexuelle Belästigung, Gewalt etc.

• Psychische Über- oder Unterforderung wie Stress, Monotonie etc. durch psychische Fehlbelastungen      aufgrund ungünstiger Merkmale der Arbeitssituation   

    

Was ist Mobbing? Lass uns mal darüber reden...

Illustration: U. Beatrice Margot

Soziale Diskriminierung gehört zu den stärksten Belastungsfaktoren im Arbeitsleben. Das Erleben von selbstwertschädigendem Verhalten, mangelnder Fairness oder fehlendem Respekt wirkt sich nicht nur auf das Befinden, sondern auch auf die Arbeitszufriedenheit, die Zusammenarbeit und das Leistungsvermögen negativ aus. Die Gesundheit kann bereits nach kurzer Zeit beeinträchtigt werden. Ausschlaggebend für die Auswirkungen sind nicht nur objektive Faktoren, sondern auch das subjektive Erleben der betroffenen Person…Mehr dazu unter:

Quelle:

Mobbing und andere Belästigungen - Schutz der persönlichen Integrität am Arbeitsplatz (PDF, 2 MB, 27.07.2018)

SECO | Direktion für Arbeit | Arbeitsbedingungen 3003 Bern








Was ist negativer Stress? Schon mal sowas erlebt...?

Umgangssprachlich kann Stress zweierlei bedeuten:

• Beschreibung von überfordernden Situationen, beispielsweise wenn es hektisch zu und her geht oder       jemand vor einer schwierigen Aufgabe steht.

• Bezeichnung des eigenen Zustands, wenn man sich angespannt und nervös fühlt.

Bei der Definition, die im Gesundheitsschutz verwendet wird, werden diese Aspekte des Stressgeschehens zusammengenommen und daher folgendermassen definiert: Stress entsteht, wenn die qualitativen und quantitativen Anforderungen, die an eine Person gestellt werden, höher sind als die Mittel und Möglichkeiten, die ihr zur Bewältigung dieser Anforderungen zu Verfügung stehen. Dieses Ungleichgewicht führt zu einem Zustand von Anspannung und Erregung, der von der Person als bedrohlich und unausweichlich erlebt wird. Es geht damit eindeutig um einen negativen Zustand, der länger anhält und nicht um eine kurzfristige Herausforderung...Mehr dazu unter:

Quelle:

Schutz vor psychosozialen Risiken am Arbeitsplatz - Informationen für Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen (PDF, 652 kB, 27.07.2018)

SECO | Direktion für Arbeit | Arbeitsbedingungen 3003 Bern 


Was ist Burnout? Verdrängen ist schlecht, verarbeiten ist besser...

Burnout ist ein Erschöpfungszustand und resultiert aus einem Prozess: Er beginnt mit einem hohen Engagement und dem Willen, die Leistungsfähigkeit unter allen Umständen aufrecht zu erhalten. Hohe Belastung, gepaart mit grossem Engagement und wenig Erholungsphasen überfordern früher oder später. Ist jemand während längerer Zeit überfordert, so kann daraus eine massive psychische Erschöpfung entstehen. Ein Burnout entwickelt sich meist schleichend und bleibt von den Betroffenen oft lange unbemerkt. Ein deutliches Zeichen für ein Burnout ist, wenn sich jemand trotz Erholungsmöglichkeiten (Feierabend, Wochenende, Ferien) nicht richtig erholen kann.

Eine einheitliche Definition von Burnout gibt es nicht. Es gibt jedoch drei charakteristische Merkmale eines Burnouts:

Emotionale Erschöpfung gilt als zentrales Merkmal. Eine Person fühlt sich emotional, körperlich, geistig erschöpft, entkräftet und «ausgelaugt».

Zynismus und Distanzierung bedeutet eine gleichgültige, distanzierte Einstellung gegenüber der Arbeit (Kunden, Patienten, Arbeitsaufgabe u.a.).

Reduzierte persönliche Leistungsfähigkeit oder das Gefühl trotz grosser Anstrengung immer weniger leisten zu können. Das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten schwindet.

Quelle:

Schutz vor psychosozialen Risiken am Arbeitsplatz - Informationen für Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen (PDF, 652 kB, 27.07.2018)

SECO | Direktion für Arbeit | Arbeitsbedingungen 3003 Bern 


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